Verlegeverfahren für Kunststoffrohre im Tiefbau

Welches Verlegeverfahren passt zu Ihrem Projekt?

Ob eine Leitung im offenen Graben, per Spülbohrung oder mit einer Fräse verlegt wird, hängt von den Bedingungen entlang der Trasse ab: Wie ist der Boden beschaffen? Welche Flächen können geöffnet werden? Welche bestehenden Leitungen und Bauwerke sind zu berücksichtigen?

Hier finden Sie einen Überblick über die drei Verfahren und die Anforderungen an die Rohrauswahl. Entscheidend sind unter anderem Abmessung, Verbindungstechnik und Lieferform. Beim Einziehen kommen die zulässige Zugkraft und der Mindestbiegeradius hinzu.

Sie planen eine Trasse oder bereiten eine Anfrage vor? Nennen Sie uns Anwendung, Verlegeverfahren, Abmessung und benötigte Länge. Auf dieser Grundlage stimmen wir die passende Produktausführung und Lieferung mit Ihnen ab.

Die drei Verfahren im Vergleich

Offener Graben: direkter Zugang zur Trasse

Die Trasse wird geöffnet; Rohre, Verbindungen und Abzweige können beim Einbau kontrolliert werden. Für die Auswahl benötigen wir Angaben zu Baugrund, Graben und Überdeckung sowie zu Bettung, Verfüllung und Verbindungstechnik.

Spülbohrverfahren: Einzug ohne durchgehenden offenen Graben

Nach Pilotbohrung und Aufweitung wird der vorbereitete Rohrstrang eingezogen. Für die Abstimmung sind Baugrund, Bohrlänge und Trassenverlauf sowie die zulässigen Zugkräfte, Biegeradien und Verbindungen des vorgesehenen Rohrsystems maßgeblich.

Fräsverfahren: Einbau in eine schmale Trasse

Eine Fräseinheit stellt einen schmalen Graben oder Schlitz her. Teilen Sie uns Untergrund, Oberfläche, geplante Einbautiefe und Trassenbreite mit. Rohrabmessung, Biegeradius, Lieferform und Verbindungstechnik werden darauf abgestimmt.

Die Verfahrensseiten erläutern die jeweiligen Voraussetzungen. Für die Produktauswahl helfen uns Ihr Trassenplan, die vorgesehenen Rohrabmessungen und vorhandene Einbauvorgaben.

Offener Graben

Spülbohrverfahren

Fräsverfahren